Wo sind die Lohnkosten in der EU am niedrigsten?
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Die niedrigsten Arbeitskosten der EU hatte 2025 laut Eurostat Bulgarien mit 12,0 € pro Stunde, gefolgt von Rumänien mit 13,6 € und Ungarn mit 15,2 €. Der EU-Durchschnitt lag bei 34,9 €, im Euroraum bei 38,2 €. Am teuersten waren Luxemburg (56,8 €), Dänemark (51,7 €) und die Niederlande (47,9 €).
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Arbeitskosten pro Stunde 2025
Eurostat erfasst die gesamten Arbeitskosten pro Arbeitsstunde — also Bruttolohn plus Arbeitgeberbeiträge und sonstige Lohnnebenkosten.
| Land / Gebiet | Arbeitskosten pro Stunde 2025 |
|---|---|
| Bulgarien | 12,0 € |
| Rumänien | 13,6 € |
| Ungarn | 15,2 € |
| EU-Durchschnitt | 34,9 € |
| Euroraum | 38,2 € |
| Niederlande | 47,9 € |
| Dänemark | 51,7 € |
| Luxemburg | 56,8 € |
Was die Zahl für Unternehmen bedeutet
Eine Arbeitsstunde kostet in Bulgarien rund ein Drittel des EU-Durchschnitts. Für arbeitsintensive Tätigkeiten — Montage, Fertigung, Kundenservice, Buchhaltung, Softwareentwicklung — ist das ein erheblicher Kostenvorteil. Der gesetzliche Mindestlohn liegt 2026 bei 620,20 € im Monat.
Konkrete Arbeitgeberkosten für typische Positionen zeigt Was kostet ein Mitarbeiter in Bulgarien?
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Lohnnebenkosten bleiben überschaubar
Arbeitgeber zahlen in Bulgarien rund 19 % Sozialabgaben, berechnet höchstens auf 2.300 € Monatseinkommen. Darüber liegende Gehaltsteile sind beitragsfrei. Einzelheiten erklärt Sozialversicherung in Bulgarien.
Niedrige Kosten, steigende Löhne
Bulgarien hatte 2025 zugleich einen der stärksten Lohnanstiege der EU. Wer heute verlagert, sollte mit jährlich steigenden Löhnen planen und den Vorteil nicht allein auf den aktuellen Abstand stützen. Wie eine Verlagerung abläuft, zeigt der Leitfaden Produktionsverlagerung nach Bulgarien.
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